WirbelsäuleRudern trainiert den gesamten Körper, doch darf ein Rudergerät bei Bandscheibenvorfall, Knieproblemen und anderen Gelenkbeschwerden benutzt werden?

Ruderergometer sind hervorragende Trainingsgeräte für Menschen, die gesund und fit bleiben wollen. Für Menschen mit Rückenleiden ist ein Rudergerät grundsätzlich sehr gut geeignet, da die kontrollierte Bewegung während des Ruderns dazu führt, dass die Rückenmuskulatur gekräftigt wird. Rudern kräftigt die Muskeln und nicht nur Muskeln an der Oberfläche, sondern auch die tieferliegenden Muskelschichten.

Das sogenannte Indoor-Rudern auf dem Ruderergometer belastet darüber hinaus auch die Gelenke nicht. Rudern ist also eine sichere Trainingsart mit geringem Verletzungsrisiko, auch und gerade für Menschen mit Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfällen. Beim Rudertraining werden mehr als 80 Prozent der Muskeln des Körpers belastet. Mit Langlauf ist Rudern eines der komplettesten Workouts überhaupt.

Beim Indoor-Rudern aktiviert man Muskeln in Waden, Oberschenkeln, Gesäß, Rücken, Bauch, Armen und Schultern. Außerdem trägt Rudern zu einer Stabilisierung des Rumpfes bei, was eine gute Körperhaltung begünstigt. Ein Indoor Rudergerät bei Bandscheibenvorfall und Co. einzusetzen, bewirkt darüberhinaus, dass die Kondition verbessert wird, Gewicht reduziert wird, Stress minimiert wird und man sich von einer Verletzung vollständig erholen kann.

Der große Vorteil eines Rudergeräts ist, dass man von Zuhause aus trainieren kann. Man muss nicht erst ein Fitnessstudio aufsuchen, was unnötig Zeit und Geld kosten würde. Außerdem ist es bequem, ein solches Gerät im eigenen Heim zu haben. Man kann trainieren wann und wo man möchte.

Welche weiteren Vorteile bieten Rudergeräte?

RückenschmerzenEin weiterer Vorteil von Rudergeräten besteht darin, dass keine Langeweile aufkommt. Wenn man möchte, kann man während des Trainings fernsehen, Musik hören, oder sich, falls man gemeinsam rudert, unterhalten. Es gibt sogar Menschen, die online an virtuellen Wettbewerben teilnehmen.

Damit man ein Rudergerät bei Bandscheibenvorfall und anderen Rückenbeschwerden einsetzen kann, ist es ratsam, bei der Zusammenstellung eines Trainingsplans einen Physiotherapeuten oder Hausarzt zu konsultieren. Man sollte stets mit einem Programm für Anfänger beginnen, vor allem dann, wenn man zuvor noch nicht gerudert hat.

Es ist wichtig sich von Anfang an die richtige Technik anzueignen. Das Trainingsprogramm sollte des Weiteren langsam aufgebaut werden. Beginnen sollte man immer mit einer Aufwärmphase von etwa 20 bis 30 Ruderschlägen. Auch nach dem Training ist es wichtig eine Abkühlphase einzulegen. Am besten ist es, wenn man ein Pulsmessgerät während des Ruderns verwendet.

Warum ein Rudergerät verwenden?

Mit einem Rudergerät kann man einen Großteil der gesamten Muskulatur trainieren und aufbauen. Dabei kann das Gerät sowohl für die Ausdauer als auch für das Fitness- und Krafttraining eingesetzt werden. Auch zum Abnehmen ist das Rudergerät unglaublich effektiv. Es lassen sich je nach Trainingsintensität zwischen 300 und 1000 Kilokalorien verbrennen.

Das Rudergerät eignet sich unter anderem auch sehr gut für ältere Menschen, denn es ist absolut gelenkschonend und birgt ein sehr geringes Verletzungsrisiko. Es eignet sich auch für Menschen die bereits Probleme mit Bandscheiben, Hüfte oder Kniegelenke haben. Wenn das Rudergerät bei Bandscheibenvorfall oder Kniegelenkproblemen eingesetzt wird, werden zwar die Gelenke, Sehnen und Muskeln beansprucht, aber bei korrekter Ausführung nicht überfordert.