Frau mit SixpackOb ein Ganzkörpertraining mit dem Rudergerät möglich ist, kann mit Ja beantwortet werden. Mit dem Rudergerät ist ein optimales Training möglich. Die Rudertechnik mit einem Ergometer entspricht nahezu derselben Bewegung, wie bei der Benutzung eines realen Ruderbootes.

Wie rudert man mit einem Ruderergometer richtig?

Die Bewegungsabläufe vom Ganzkörpertraining mit dem Rudergerät sind insgesamt relativ leicht zu lernen. Mit dem Ruderergometer kann man vollkommen wetterunabhängig und zu jeder möglichen Tageszeit trainieren. Es handelt sich um ein Ausdauertraining, weil man nicht nur bestimmte Körperregionen einseitig belastet, sondern den gesamten Körper, vor allem die Rumpfmuskulatur, stärkt. Rückenleiden im Berufsalltag können so vermieden werden.

In der Ausgangslage sind die Sprung-, Knie– und Hüftgelenke in gebeugter Lage. Der Oberkörper sollte fast auf den Oberschenkeln aufliegen und die Unterschenkel sollten senkrecht positioniert sein. Die Arme befinden sich in einer natürlichen Streckung. Der Durchzug beginnt mit dem Strecken der Beine. Die Schultern und der Oberkörper bewegen sich während des Beinstoßes nach hinten in einer Rückenlage. Wichtig ist, dass erst dann die Arme gebeugt werden, wenn die Hände in Höhe der Knie angelangt sind. Nach dieser Bewegung sind die Beine in der Rückenlage in gestreckter Position. Die Knie dürfen nicht durchgedrückt werden, da sie den Oberkörper stabilisieren. Nach dem Aufrichten rollt man mit dem Sitz nach vorne – idealerweise in entspannter und gleichmäßiger Weise.

Besonders wichtig beim Training mit einem Rudergerät ist eine richtige Belastungsintensität, die man am leichtesten über die eigene Pulsfrequenz ermitteln kann. Hierzu sollte am Morgen vor dem Aufstehen der Ruhepuls gemessen werden. Am besten nimmt man hier einen gewöhnlichen Pulsmesser. Einige Geräte sind derart konzipiert, dass man bestimmte Ober- und Untergrenzen einstellen kann. Dadurch ist die Belastungsintensität wesentlich genauer festzulegen. Wenn die Intensität zu hoch festgelegt wird, führt die sportliche Belastung schnell zum vorzeitigen Abbruch. Mit einer richtig festgelegten Intensität kann man ohne Probleme circa 45 Minuten auf dem Ruderergometer durchhalten. Dabei sollte man mindestens 2- bis 3-Mal in der Woche trainieren.

Skelett mit MuskelnDas Ganzkörpertraining mit dem Rudergerät läuft in 2 Phasen ab. Zum einen gibt es die sogenannte Erholungsphase, in der man sich nicht komplett ausruhen kann, sondern stattdessen die Anspannung des Körpers etwas löst. Mit den Armen und dem Oberkörper geht man nach vorne und beugt zur gleichen Zeit die Knie. Im Anschluss folgt die Zugphase. Hierbei werden die Beine durchgestreckt und dem Körper wird der nötige Halt gewährt. Der Oberkörper wird nach hinten geneigt und die Arme mit dem Griff herangezogen. Die Ruhephase und die Zugphase wechseln sich kontinuierlich ab. Auf diese Weise entstehen die typischen Ruderbewegungen.

Welche Muskelgruppen werden mit einem Rudergerät beansprucht?

Mit einem Ruderergometer werden etwa 80 Prozent der Muskelgruppen sehr zuverlässig trainiert. Speziell die Beine und die Arme können mit diesen Trainingsgeräten stimuliert werden. Ein stetiger Muskelaufbau ist somit gewährleistet. Welche Muskelgruppen zusätzlich effektiv trainiert werden können, erfährt man zumeist in der Bedienungsanleitung der einzelnen Hersteller. Auch lassen sich die Informationen zum Ganzkörpertraining mit dem Rudergerät aus dem Internet entnehmen.