Training am Rudergerät - Rudergerät TestWer etwas für seine allgemeine Fitness und Ausdauer tun möchte, sollte definitiv ein Rudergerät in Betracht ziehen. So darf es in keinem Fitness-Studio fehlen und wird dort immer wieder gerne genutzt – auch wenn man in der Realität kein wirkliches Interesse am Rudersport zeigt.

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Gute Indoor Rowing Geräte, wie man sie auch nennt, kommen der wirklichen Ruder-Erfahrung jedoch schon sehr nahe und bauen die gleichen Muskeln auf, als wenn man in einem echten Boot mit jemanden um die Wette rudern würden.

Nicht jeder mag die Anfahrzeit zu einem Fitness-Studio in Kauf nehmen wollen und hat zudem nicht immer die Zeit für ein ausgiebiges Fitness-Training. Auch kann der ein oder andere sich eher nur weniger für ein Gemeinschaftstraining inmitten von vielen anderen Fitness-Fans begeistern… aber so gar kein Sport geht eben auch nicht!

So hat wohl jeder seine ganz individuellen Gründe, warum er sich gegen ein Training an einem öffentlichen Ort entscheidet und sich lieber in seinen heimischen vier Wänden fit hält. Die Auswahl in puncto Fitnessgerät ist recht groß und die Entscheidung für einen Heimtrainer eine sehr persönliche Sache.

Der eine mag seinen Fitnessgrad auf einem Crosstrainer erhöhen, der andere trainiert lieber mit Gewichten auf einer Hantelbank und wiederum andere liebäugeln unter Umständen auch mit der Anschaffung einer Rudermaschine. Schließlich bietet Indoor Rowing doch eine ganze Menge Vorteile.

Auch wird die Auswahl an Heimtrainern Modell „Indoor Rower“ immer attraktiver und es ist für jedes Budget etwas mit dabei im Rudergerät Test!

Nutzen und Anwendung

Rudern ist Ganzkörper-TrainingWährend beim Joggen oder Training auf dem Laufband vorrangig die Beinmuskulatur gekräftigt wird, kommt man auf einer Rudermaschine in den Genuss eines gezielten Ganzkörper-Trainings. Gerade in der heutigen Zeit, wo Rückenprobleme zum Volksleiden werden, ist es unabdingbar auch diesen Teil des Körpers zu stärken und so Haltungsschäden und anderen Problemen vorzubeugen.

Beim Indoor Rowing werden zudem – wenn man sich an die Trainingsvorgaben des Rudergeräts hält und richtig trainiert – Ihre Gelenke geschont. Nicht nur bei übergewichtigen Leuten ist es wichtig diese nicht zu überlasten. Schließlich soll das Rudergerät-Training auf einem heimischen Rudergerät einen positiven Nutzen haben und keinen Schaden anrichten.

In der Regel kann man bei einer Rudermaschine den Zugwiderstand individuell einstellen, sodass jeder – von ungeübt bis sportlich durchtrainiert – vom Training auf diesem ganz speziellen Heimtrainer profitieren kann. So werden auf einem Rudergerät nicht nur Muskeln aufgebaut, sondern man tut auch etwas für seinen allgemeine Ausdauer und Fitness.

Herz und Kreislauf werden bei jedem Training mit Ihrem Indoor Rower gestärkt und Sie rudern sich mit jedem Zug fitter und fitter! Während viele andere Heimtrainer recht schwer und statisch sind, ist das ein oder andere Rudergerät in zwei Teile zerlegbar und/oder zusammenklappbar. So entpuppt sich die Aufbewahrung eines solchen Rudergeräts als doch recht platzsparend und eignet sich sogar für kleinere Räumlichkeiten.

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Training

Das Training mit dem eigenen Rudergerät macht Spaß, doch es ist am besten, wenn man nach einem Trainingsplan trainiert; denn somit kann man am schnellsten Fortschritte erzielen und den eigenen Körper fit machen. Solche Trainingspläne und verschiedene Möglichkeiten für den Ausbau ebendieser findet man dabei in jedem Fitnessstudio oder auch im Internet. Am besten ist es jedoch, wenn man sich selbst einen Trainingsplan zusammenbaut und diesen befolgt.

Es ist also zum Beispiel schon einmal ein recht guter Start, wenn man sich jeden Tag an das Rudergerät setzt und eine gewisse Zeit lang rudert. Diese Zeit kann man selbst festlegen, doch man sollte sich auch daran halten. Ein weiterer wichtiger Ratschlag ist, dass man diese selbst festgelegte Zeit langsam aber sicher erhöhen sollte, um die eigene Fitness und Ausdauer zu steigern.

Nehmen wir also mal an, man fängt mit 15 Minuten pro Tag an, vielleicht am Abend; nach einer Woche sollte man dann noch einmal 5 Minuten drauflegen und so weiter, bis man vielleicht bei 40-45 Minuten angekommen ist. Danach kann man den Trainingsplan erweitern; man kann zum Beispiel die 40 Minuten pro Tag auf 20 Minuten früh und abends aufteilen, um die Fitness des eigenen Körpers noch zu erhöhen. Achten Sie allerdings darauf, dass Sie sich selbst nicht überfordern und denken Sie daran, auch einmal eine Pause einzulegen.

Wichtig ist natürlich, dass man Spaß am Trainieren hat und es langsam angeht; doch wenn man Resultate sehen möchte, muss man ein Rudergerät regelmäßig benutzen und die eigenen Trainingsmöglichkeiten und –Pläne befolgen und ausschöpfen.

Wissenswertes

Warum Rudergeräte so gute Fitness-Geräte sind

  1. Dass man in einer Stunde auf dem Rudergerät sage und schreibe 700 Kalorien verbrennt – so lässt sich am Abend vor dem Fernseher noch schnell und ohne großen Aufwand das Desert wieder wegtrainieren.
  2. An dem typischen Bewegungsablauf beim Rudern insgesamt 80% der Hauptmuskelgruppen beteiligt sind.
  3. Rudern nicht nur ein Gesamtkörpersport ist, sondern darüber hinaus noch eine der gesündesten Sportarten, welche dadurch problemlos bis ins hohe Alter betrieben werden kann.
  4. Vor allem weil das Verletzungsrisiko durch den gleichmäßigen und ruckfreien Bewegungslauf sehr gering ist, und es auch nicht zu Abnutzungserscheinungen an Gelenken und Bändern kommt.

Trainingscomputer

Es ist sehr wichtig, zu erwähnen, dass moderne Rudergeräte einen integrierten Trainingscomputer besitzen, mit dem sich noch effizienter trainieren lässt. Man findet mittlerweile kaum noch ein Gerät ohne einen solchen Computer. Diese sind perfekt, um den eigenen Trainingsverlauf zu optimieren und herauszufinden, wo die eigenen Stärken und Schwächen liegen. Man kann außerdem oft auch auf alte Statistiken zurückblicken und sehen, wie man sich zum Beispiel in den letzten Wochen verbessert hat; das gibt einen zusätzlichen Motivationsschub.

Die Informationen, die diese Computer beim Training anzeigen, kann man selbst verändern und unterscheiden sich außerdem von Gerät zu Gerät. Generell werden Dinge wie Trainingsdauer sowie der Kalorienverbrauch beim Trainieren von jedem Computer angezeigt. Auch die bereits zurückgelegte Strecke in der momentanen Trainingssession wird von den meisten Computern wiedergegeben. Manche Computer beinhalten außerdem einige lustige Trainingsspiele, bei denen man zum Beispiel eine bestimmte Strecke in einer gewissen Zeit rudern muss; andere wiederum geben verschiedene Trainingsziele vor, die man dann erreichen kann.

Außerdem kann man die eingebauten Computer in den meisten Fällen selbst noch verändern und optimieren, sodass am Ende nur wirklich die Informationen angezeigt werden, die man selbst für das Training benötigt. Achten Sie darauf, dass die für Sie selbst wichtigen Informationen auch in dem Computer des Rudergerätes Ihrer Wahl vorhanden sind, damit Sie einwandfrei trainieren können.

Modellvarianten

Rudergeräte kommen mit drei unterschiedlichen Widerstandssystemen. Diese operieren entweder mit Wasser, Luft oder einer Magnetbremse. Die eigentliche Mechanik des „Ruderns“ ist aber immer die Gleiche.

Water Rower

Die Water Rower z.B. arbeiten mit Wasserwiderstand und kommen dem echten Rudern realistisch nahe. So wird bei manchem Rudergerät der Zugwiderstand durch ein Paddel in der Wassertrommel erzeugt. Bei anderen Rudergerät-Modellen hebt ein Ruderzug eine bestimmte Wassermenge an und erzeugt so den Widerstand.

Rudergerät mit integriertem Windrad

Bei einem Rudergerät mit integriertem Windrad wird mit jedem Zug ein gewisses Volumen an Luft verdrängt. Entscheiden Sie sich für eine sehr hohe Widerstandseinstellung wird entsprechend mehr Luft in das Windrad befördert: Ihr Zug wird wesentlich stärker. Bei einem solchen Rudergerät Modell empfindet der ein oder andere Fitness-Fan die ausgestoßene Luft im Übrigen als sehr angenehm.

Indoor Rower

Ein Indoor Rower mit Magnetbremse. Bei solchen Rudergerät wird der Widerstand von Elektro- oder Dauermagneten reguliert. Die Einstellung der einzelnen Zugwiderstände gestaltet sich als sehr komfortabel und die Ruder-Erfahrung wird allgemein als sehr „abgerundet“ eingestuft.

Alle Varianten gibt es entweder in der Ausführung mit einem Seilzug oder mit zwei separaten Ruderzügen. In der Regel sind die Heimtrainer mit den zwei Rudergriffen günstiger in der Anschaffung – jedoch auch schwerer zu bedienen. Die Gefahr falsch zu trainieren erhöht sich und das ist nur einer der Gründe, warum viele Fitness-Fans lieber gleich ein wenig mehr Geld in ein Rudergerät investieren. Schließlich wollen wir fit werden UND gesund bleiben!

Auch sagt man den sogenannten Auslegermodellen, sprich den Rudergerät-Modellen mit zwei Rudergriffen nach, dass sie qualitativ in der Regel eher weniger gut abschneiden. Dies lässt sich jedoch nicht so ohne Weiteres pauschalisieren.

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Rudergerät Kauftipps

Wie schon erwähnt gibt es einige sehr wichtige Aspekte, die man vor dem Kauf eines neuen Rudergerätes auf jeden Fall beachten sollte. Einer dieser Aspekte ist die eigene Körpergröße; wenn möglich, sollte man das gewünschte Rudergerät also vorher schon einmal testen, oder sich die Beschreibung sehr genau durchlesen. Ist der Sitz des Rudergerätes zum Beispiel nur sehr gering verstellbar, während man eine Körpergröße von 2 Metern hat, ist wahrscheinlich nicht genug Platz vorhanden, um die eigenen Beine unterzubringen.

Allgemein sind sowohl Verstellbarkeit als auch Anpassbarkeit sehr wichtige Kriterien für den Kauf eines neuen Rudergerätes. Sowohl der Sitz als auch das „Ruder“ selbst sollten in irgendeiner Art und Weise verstellbar sein. Auch die „Pedale“, in die man die eigenen Füße einführt, sollten natürlich für die eigene Schuhgröße passen und somit so flexibel wie möglich sein, denn sonst bekommt man beim Benutzen des Rudergerätes große Platzprobleme.

Diese Anpassbarkeit gilt auch für den mitgelieferten bzw. eingebauten Computer des Rudergerätes; es sollte möglich sein, verschiedene Fakten und Daten über das eigene Training anzuzeigen; mindestens sollten der Kalorienverbrauch sowie die Ruderschläge pro Minute angezeigt werden, denn diese Informationen sind für das eigene Training und das Verbesserung der Fitness sehr wichtig.

Des Weiteren ist natürlich auch die Verarbeitung des gekauften Rudergerätes sehr wichtig. Das Sitzen sollte angenehm sein, sodass man auch nach einer Stunde Training noch nicht den Komfort vermisst. Die meisten Rudergeräte haben Kunstleder verarbeitet und der Sitz ist gepolstert; auch bei diesem wichtigen Aspekt wäre ein „Proberudern“ sicherlich nicht verkehrt, um den Komfort des Gerätes zu testen.

Zu guter Letzt sollte man auf die Garantie des Gerätes achten; denn wie jedes Fitnessgerät ist auch ein Rudergerät relativ kompliziert aufgebaut und enthält eine Menge Technik. Geht diese kaputt, benötigt man Garantie. Achten Sie also darauf, dass das Rudergerät mindestens ein Jahr Garantie besitzt, wenn nicht sogar zwei.

Richtige Auswahl

Frau auf RudergerätDies finden Sie am Besten heraus indem Sie das ein oder andere Rudergerät aus dem Rudergerät Test einmal „Proberudern“. Fühlt sich das Training auf einem Gerät mit Wasserwiderstand komfortabler an? Gefällt mir eher der Zugwiderstand bei einem mit Windrad operierenden Rudergerät? Sitze ich bequem und in einer Gelenk- und Rückenschonenden Haltung? Kann ich mich mit dem Geräuschpegel des Indoor Rowers arrangieren? Und was für einen Eindruck macht das Rudergerät beim Test in puncto Verarbeitung und sicherer Stand? Ist es ein geprüftes Gerät mit Siegel, welches mir eine bedenkenlose Verwendung garantiert?

Grundsätzlich spricht nichts dagegen sich sein Rudergerät dann letzten Endes online zu bestellen. Achten Sie vor dem Rudergerät Kauf unbedingt auf die Meinungen von anderen Kunden (siehe Rudergerät Testberichte). Welche Kritikpunkte geben Sie zum Besten und kann ich mich mit den Mankos eines bestimmten Geräts arrangieren?

Grundsätzlich kann das Durchstöbern von Tests und Reviews eine sehr gute Entscheidungsgrundlage bieten. Beachten Sie auch die in der Regel aufgeführten Aufstellmaße Ihrer Neuerwerbung. Ein zu eng bemessener Stellplatz kann das Trainingsvergnügen leider erheblich mindern.

Zudem gilt: Lassen Sie sich nicht direkt von Billigangeboten verleiten. Die Anschaffung eines Rudergeräts solchen mag am Anfang attraktiv erscheinen. Beachten Sie jedoch, dass ein häufig genutztes Rudergerät stark beansprucht wird. Das macht ein unsolide verarbeiteter Heimtrainer auf Dauer nicht mit. Es droht schlimmstenfalls Verletzungsgefahr!

Schauen Sie doch einfach in Ruhe die verschiedene Rudergeräte aus unserem Rudergerät Test durch, um ein für Sie passendes Geräte zu finden.

Haben Sie im Rudergerät Test das für Sie optimale Rudergerät gefunden, steht einem Fitness-Training mit hohem Fun-Faktor jedoch nichts mehr im Wege. Fit von Kopf bis zu den Füßen und ein durchtrainierter Körper: Das sind doch sehr lohnende Aussichten, wenn es um ein Rudergerät geht!

Fazit

Wir bewerten die Rudergeräte nach verschiedenen Aspekten, die alle sehr relevant für die letztendliche Kaufentscheidung sind. Ein sehr wichtiger Aspekt bei der Auswahl eines Rudergerätes ist zum Beispiel die Verstellbarkeit der Sitzfläche; kann man die Sitzfläche nicht verstellen, ist das Rudergerät nur für einen sehr eingeschränkten Personenkreis geeignet und kann das eigene Gewicht bzw. die eigene Körpergröße eventuell nicht tragen. Auch Aspekte wie die Garantie oder der Aufbau des Rudergerätes fließen bei uns mit in die Bewertung ein.

Der schon erwähnte Computer, der bei so gut wie jedem modernen Rudergerät eingebaut ist, ist auch sehr relevant bei der Anschaffung eines solchen Rudergerätes, da er einige wichtige Informationen anzeigt; auch das bewerten wir. Zusätzliche Features, die ein Rudergerät aufweisen kann (zum Beispiel Pulsmesser etc.) sind auch relevant und werden in der Bewertung und im Test des jeweiligen Rudergerätes berücksichtigt.

Zu guter Letzt ist natürlich auch die Größe des Rudergerätes ein sehr relevanter Faktor, wenn es um die Anschaffung geht; nicht nur wegen der eigenen Körpergröße, sondern auch wegen dem Platz. Wenn man sich ein Rudergerät selbst für den Heimgebrauch anschafft, dann muss man es auch irgendwo aufstellen; es darf also nicht zu groß sein und muss zum Beispiel problemlos in das eigene Wohnzimmer passen.